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Meine Philosophie zum Umgang mit Tieren:
Grundsätzlich basiert meine Arbeit auf der positiven
Verstärkung
um erwünschtes Verhalten anzulegen und zu festigen.
Den Fokus lege ich während der
Therapie immer auf motiviertes und freudiges Mitarbeiten.
Darüber hinaus
leite ich den
Besitzer an, die Zusammenhänge aus
Verhaltensweisen, Umwelt, Lernen und der Wirkung angewandter Methoden
zu erkennen.
Dieses Wissen befähigt ihn dauerhaft
Lösungen für
verschiedenste Anforderungen zu finden, sein Tier kontrollieren
und selbsständig an einer stetigen Verfeinerung der
Kommunikation arbeiten
zu können.
Bei der Arbeit in der Gruppe ist die Gruppenstärke auf max. 3
Mensch-/ TierTeams begrenzt, um ein adäquates Arbeiten
ermöglichen zu können.
Keinen Einsatz
bei
meiner Arbeit mit Tieren finden aversive
Hilfsmittel wie
Klapperdosen, Wurfketten, Sprühhalsbänder etc.,
ebenso
arbeite ich nicht mit schmerzverursachendem oder in eine bestimmte
Körperhaltung zwingendes Zubehör im Pferdebereich wie
Sporen,
Serreta, Ausbindezügel etc. Zwar
bringen
derartige Hilsmittel schnell einen scheinbaren Erfolg allerdings gibt
es aus tierpsychologischer Sicht viele Aspekte die dagegen sprechen.
Derartige Hilfsmittel unterdrücken kurzfristig eine
unerwünschte Handlung ohne den angestrebten Lerneffekt und mit
der
Gefahr
je
nach Charakter entweder Angstreaktionen, Vertrauensverlust
oder
eine
Abstumpfung zu fördern. Diese Effekte bergen unter
Umständen weitere und vehementere Probleme.
Anmerkung: Mittlerweile
sind durch die "Tierärztliche Vereinigung
für
Tierschutz e.V." nicht nur Stachelhalsbänder sondern
auch
Endloswürger und Erziehungsgeschirre mit Zugwirkung unter den
Achseln sowie sämtliche dem Bellen entgegenwirkenden
Geräte
in dem Merkblatt zu tierschutzwidrigem Zubehör
festgeschrieben.
Wie kann der
Tierhalter einen adäquaten Tierverhaltensberater/ Tiertrainer
erkennen:
Manche Erziehungsmethoden resultieren aus althergebrachten aber oftmals
überholten Vorgehensweisen oder es mangelt schlichtweg an
Erfahrung des Ausbilders.
Der kompetente Tierverhaltensberater und Tiertrainer wird auf
jedes Mensch/ Tier - Team eingehen und abgestimmt auf die
Ansprüche des Halters unter Berücksichtigung der
äußeren Gegebenheiten sowie den physischen und
psychischen
Fähigkeiten des Tieres ein individuelles Trainings- respektive
Behandlungskonzept entwickeln und vor allem mit dem Halter abstimmen
und gegebenenfalls modifizieren.
Die Zusammenhänge empfohlener
Maßnahmen
sollten immer auch erklärt und vom Besitzer verstanden werden.
Nachfragen wird der Verhaltensberater/ Trainer gerne beantworten.
Beobachten
Sie Ihr Tier:
Insgesamt ist es wichtig, dass Sie ein gutes Gefühl bei der
Zusammenarbeit haben. Ihr Tier sollte sich freudig/entspannt
in
der Trainingsstunde zeigen. Erkennen Sie die Signale die ihr Tier durch
Körpersprache, Verhaltensweisen oder körperliche
Symptome zum
Ausdruck bringt. Wenn sich ihr Hund bei der Ankunft
verkriecht oder sie minutenlang hinter ihrem Pferd herlaufen
müssen um es zur Trainingsstunde zu holen, sollte
spätestens
dieses Verhalten den Ausschlag geben etwas zu ändern. Ein Tier
hat
nicht die Motivation seinen Menschen zu ärgern,
vielmehr
sucht es einen Ausweg stupiden/langweiligen/schmerz- oder
unwohlseinauslösenden Reizen zu entkommen.
Einzeltherapie:
Die Analyse des Problemverhaltens im Alltagsumfeld Ihres Tieres steht
der Verhaltensberatung und einer eventuellen weiteren Behandlung voran.
Nach der Ermittlung der Ursachen, erstelle ich unter Einbeziehung
wissenschaftlicher Erkenntnisse der Ethologie, den daraus
resultierenden Lerntheorien und dem verhaltensgerechten Umgang Ihren
individuell gestalteten Therapieplan . Die Verhaltenstherapie Ihres
Tieres wird durch die Beratung inklusive der Besprechung des
Therapieplanes eingeleitet und kann im weiteren Verlauf je nach Art und
Umfang des Problems modifiziert werden.
Prägetraining und Erziehung :
Um Verhaltensproblemen vorzubeugen und somit ein konfliktfreies
Zusammenleben zu ermöglichen, sollte die Förderung
des noch
jungen Tieres erfolgen. Gerade die Prägephasen besonders ab
der 8.
Lebenswoche sind für die Entwicklung des Hundes
überaus
wichtig. Das
Prägetraining im Tierpsychologie-Centrum
zielt darauf
ab Welpen und Junghunde ihrem Alter und somit der jeweiligen
Entwicklungsphase entsprechend zu formen. Körperliche
Konstitution und die spätere Anforderung an den Hund sind
Bestandteil des individuellen Trainingskonzeptes.
Auch das Prägetraining findet -zum Zwecke einer
adäquaten
Betreuung- als Einzeltermin oder in kleinsten Gruppen (max. 3
Mensch/Hunde Teams) statt.
"ReTho FIW - Test":
FIW
(Fähigkeiten Intelligenz Wesensart)
Der " ReTho FIW - Test"
wird an 4 nicht aufeinanderfolgenden Tagen
durchgeführt und
gibt Aufschluss über die Eigenschaften Ihres Hundes. Er dient
zum
Einen
als Entscheidungshilfe vor Anschaffung eines Tieres.
Ebenso
lässt sich
durch den Test die Befähigung Ihres bereits bei Ihnen lebenden
Hundes erkennen. Trainings- und Beschäftigungsmethoden
können
gezielter auf Ihren Hund abgestimmt werden.
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"ReTho
Motivationsprogramme":
Ein
Tier sinnvoll zu beschäftigen stellt den Tierbesitzer aufgrund
der Fülle von Möglichkeiten vor eine schwierige
Aufgabe. Das Tierpsychologie-Centrum verfolgt weder Modeerscheinungen
noch Wettkampfsportarten. Im Tierpsychologie-Centrum biete ich dem
Naturell des Tieres zugrunde liegende Aufgaben. Je nach individueller
Veranlagung können dieses bei Hunden Apportier- oder
Nasenarbeit, Team- oder Unterordnungsaufgaben sein.
Im
Pferdebereich bieten die freie - , ebenso wie die geführte
Bodenarbeit mit unterschiedichsten Anforderungen einen
körperlichen und psychischen Ausgleich für das Pferd.
Hunde-Internat:
Starke
Beanspruchung im beruflichen und/ oder privaten Alltag erschweren
oftmals eine notwendige Therapie oder Erziehungsarbeit. Entlastung
und Abhilfe schafft dieses von mir entwickelte 3-Phasen-Programm.
Assistenzhund:
Ausbildung Ihres persönlichen Behindertenbegleit- und
Assistenzhundes.
Sie lernen Ihren Hund bereits im Welpenalter kennen und werden
über
regelmäßige Treffen mit ihrem Hund
vertraut. An der
individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Ausbildung
nehmen
Sie von Anfang an teil.
Für
den Besuch in Kindergärten, Schulen,
Alteneinrichtungen etc. steht derzeit ein selbst
ausgebildeter
Assistenzhund zur Verfügung.
Die Ausbildung von Assistenzhunden führe ich seit 2005
bedarfsgerecht aus. Je nach Anforderung den späteren Einsatz
betreffend können Ausbildungsinhalte und -dauer
variieren.
Seminare:
Meine Seminare halte ich in Form von Kombinationsseminaren (Theorie +
Praxis) zu unterschiedlichen Themen ab. Der Umfang (Tagesseminar/
Wochenendseminar etc.) richtet sich nach dem jeweiligen Seminarinhalt.
Gastreferate:
Zu tierpsychologisch relevanten Themen wie Ethologie,
Verhaltensphysiologie, Verhaltensökologie, Haltung, Umgang und
Erziehung von Tieren halte ich zielgruppengerechte Referate
für
Schulen, Kindergärten und Vereine. Darüber hinaus
wirke ich beratend bei Fernseh- bzw.
Rundfunkproduktionen mit.
Haltungsberatung:
Die artgerechte Tierhaltung ist die Grundvoraussetzung für die
physische und psychische Gesunderhaltung des Tieres. Der Begriff
Haltung definiert nicht nur die Unterbringung, sondern ist vielmehr als
Gerüst für eine Vielzahl von Anforderungen wie
Fütterung, allgemeiner Umgang, Individualumgang,
Bewegungsbedürfnis und sinnvolle
Beschäftigungsmöglichkeiten zu sehen.
Kaufberatung:
Vor der Anschaffung eines Tieres sollten einige Überlegungen
in
die Kaufentscheidung einfließen. Ihre individuellen
Bedürfnisse und die äußeren Gegebenheiten
sind ebenso
wie die Auswahl und Herkunft des Tieres ein wichtiges Kriterium
für ein harmonisches Miteinander.
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